Hart, härter, hessische Crossmeisterschaften…mit diesen wenigen Worten lässt sich beschreiben, was die Teilnehmer am 24. Februar in Villmar erwartete. Oder einfach nur ein sehr schwieriger und selektiver Cross Parcours mit Berglaufcharakter.

Bei strahlendem Frühlingswetter hatte der Veranstalter auf einer großen Wiese in steiler Hanglage einen äußerst zuschauerfreundlichen 900 Meter Rundkurs abgesteckt, der den Teilnehmern alles abverlangte. Nach einer kurzen, flachen Startpassage ging es zuerst 400 Meter bergabwärts – von Lauf zu Lauf mit immer tiefer werdenden, matschigen „Schlaglöchern“- und anschließend wieder steil bergauf.

Nachdem in den letzten Jahren immer mehr Spiridonis die Abwechslung und Vorteile von Gelände- und Crossläufen im Wintertraining entdeckt hatten, waren wir zum ersten Mal mit einer kleinen aber starken Mannschaft bei den hessischen Meisterschaften vertreten.

Wie ein Blick in die Ergebnisliste zeigt, erzielten alle Spriridon-Starter sehr gute Platzierungen in ihren Altersklassen. Hervorzuheben ist hierbei der nächste Meistertitel von Birgitt Bohn, den Sie trotz einer harten Marathon-Trainingswoche erringen konnte. Ungefährdet wurde Birgitt  Siegerin in ihrer Altersklasse und nur knapp geschlagen nach einem spannenden Finish Gesamtdritte der Frauen-Konkurrenz. Unsere M40/M45 Mannschaft mit Carlos, Jörn und Rainer konnte sich über 6800m den dritten Rang sichern.

Die Spiridon Platzierungen im Überblick:

Frauen, Juniorinnen, W30 und älter (3900m)
3.  Birgitt Bohn         15:35 Minuten (1. W35)
35. Jennifer Zeck        19:13 Minuten (6. W35)

Männer, Junioren, M30, M35 Langstrecke (7700m)
17. Dennis Gutenstein    28:39 Minuten (6. M30)

Männer M40 und M45 (6800m)
10. Rainer Knorpp        26:03 Minuten (7. M40)
13. Jörn Claussen        26:36 Minuten (9. M40)
15. Carlos Coelho        26:49 Minuten (5. M45)

Männer M50 und älter (5800m)
28. Reinhold Loos        29:41 Minuten (7. M60)


Das positive Gesamtbild einer gelungenen Veranstaltung wurde nur dadurch getrübt, dass es der HLV wieder einmal nicht geschafft hat, die Siegerehrungen in einem würdigen Rahmen durchzuführen. Was für jeden Volkslauf selbstverständlich ist, darf offensichtlich bei hessischen Meisterschaften nicht unbedingt erwartet werden.

[Bericht: Rainer Knorpp und Jörn Claussen, Fotos: Jörn Claussen und Jennifer Zeck]

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